Dein Pferd reagiert nicht oder zu heftig, wenn es einen Übergang gehen soll?
Die Übergänge gelingen euch nie am Punkt oder nur mit Ach und Krach?
Du hättest gern, dass sie nicht nur überhaupt zuverlässiger klappen, sondern auch harmonischer werden?
Dann lies weiter und ich erkläre dir, was du tun kannst, um eure Übergänge zu verbessern.
1. Das Problem identifizieren
- Reagiert dein Pferd über und schießt zu heftig los oder bremst zu abrupt?
- Reagiert dein Pferd gar nicht oder nur auf starken Druck?
- Hält es die Luft an? Wird es schief?
- Kann es seinen Takt für die neue Gangart verändern oder hat es keine Kontrolle über seine Beine?
- Tut es sich auf der gebogenen oder einer geraden Linie leichter?
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2. Die Vorbereitungen deines Pferdes ist die halbe Miete.
Wenn du das Problem identifiziert hast, passe dann deine Vorbereitung entsprechend an. Das überreagierende, angespannte, abgelenkte Pferd braucht ruhige Vorbereitung. Es darf nicht von deinen Hilfen überrascht werden und die Hilfen dürfen auch nicht zu stark gegeben werden. Was zu plötzlich und zu stark ist, sagt dir dein Pferd. Probiere also herum, bis du das richtige Maß gefunden hast.
Das zähe, triebige Pferd braucht mehr Aktivierung. Aber auch hier führt ein Zuviel schnell zu einem negativen Ergebnis: Diese Pferde werden dann noch fester und bewegen sich erst recht nicht mehr. Stelle also sicher, dass seine Beine schneller werden, ohne dass es die Luft anhält oder den Rücken fest macht.
Merkst du schon während der Vorbereitung, dass es nicht gut werden wird, brich den Übergang lieber ab anstatt einen ‚Hauptsache Irgendwie‘ – Übergang durchzudrücken. Damit bestärkst du nur die Muster, die du eigentlich loswerden möchtest.
3. Die richtigen Kriterien
Mach dir immer wieder bewusst, worum es dir geht: Du möchtest einen fließenden, weichen Übergang mit einem für seinen Ausbildungsstand angemessenen Maß an Durchlässigkeit. Daher hat die Losgelassenheit absolute Priorität.
Eure Übergänge dürfen in der nächsten Zeit länger brauchen und auslaufender sein.
Erst, wenn losgelassene Übergänge eure Norm geworden sind, darfst du dann darauf achten, sie an einem bestimmten Punkt stattfinden lassen.
(Übrigens ist dafür dann nicht das Pferd zuständig, sondern du musst wissen, wann du mit welcher Vorbereitung beginnen musst, damit es am Punkt klappen kann.)
Stelle also immer wieder sicher, dass du deine Kriterien nicht aus Versehen vermischst oder immer wieder änderst – so kann keine Verbesserung stattfinden.
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