Meine Philosophie

Mein Ziel sind gut gymnastizierte Pferde, die ...

  • Freude an der Bewegung haben.
  • aktiv Schub- und Tragkraft einsetzen.
  • sich zunehmend geradegerichtet bewegen können.
  • Kraft, Balance und Ausdruck entwickeln.
  • beweglich, durchlässig und souverän die Anforderungen des Menschen erfüllen.

All dies ist grundsätzlich unabhängig vom Erreichen eines bestimmten Ausbildungsniveaus oder dem Beherrschen gewisser Lektionen. Prüfstein der Ausbildung ist für mich immer die körperliche und psychische Entwicklung des jeweiligen Pferdes über die Jahre hinweg. Deswegen überprüfe ich die Inhalte meiner Arbeit ständig und bilde mich vielseitig weiter, um so individuell und gezielt wie möglich arbeiten zu können.

Gymnastiziere dein Pferd zum Reitpferd

Gymnastiziere dein Pferd zum Reitpferd:

Pferde sind zwar nicht zum Reiten geschaffen, aber richtig gearbeitet und bemuskelt tragen sie Menschen, ohne Schaden zu nehmen – darauf arbeite ich mit dir hin. Großen Wert lege ich darauf, von Anfang an bestmögliche Grundlagen zu erarbeiten und bereits im Kleinen und 'Einfachen' eine gute Bewegungsqualität zu erreichen. Nur eine solche Grundlage ermöglicht gute Qualität in der weiteren Ausbildung und allen höheren Lektionen.

Ich arbeite dazu zweigleisig:

  1. Der Aufbau am Boden:
    Ich unterstütze dich bei der Ausbildung und Schulung deines Pferdes vom Jung- oder Korrekturpferd bis zur Versammlung. Schwerpunkte meiner Arbeit sind das Longieren am Kappzaum sowie die Kurzzügelarbeit. Fortgeschrittene Arbeit an der Doppellonge oder dem Langzügel ist ebenso möglich.
  2. Die Arbeit im Sattel:
    Ich schule als Schwerpunkt Sitz, Gefühl und Hilfengebung des Menschen, da das Pferd immer nur so gut gehen kann wie sein Reiter sitzt. Dabei orientiere ich mich an 'Ride With Your Mind' von Mary Wanless, bei der ich seit 2017 die Trainerausbildung absolviere.
Verbieg dich nicht für Schema F

Verbieg dich nicht für Schema F:

In der Reitkunst stehen eben nur die Ziele unverrückbar fest; die Wege sind zwar richtungsmäßig geordnet, bedürfen aber je nach Eigenart des jeweiligen Pferdes gewisser Modifikationen.   -  Alfred Knopfhart

Euer individueller Weg statt schneller Pauschallösungen und todsicherer Methoden: Jedes Pferd und jeder Mensch sind anders. Verschiedene körperliche Voraussetzungen, Trainingsbedingungen, Ziele und Charaktere machen die gleiche Übung zum perfekten Tool für Pferd A und wenig zielführend für Pferd B.

Mein Anliegen ist es, dich und dein Pferd da abzuholen, wo ihr gerade steht und die genau richtigen Übungen für euch beide zu finden.

Geht euren Weg gemeinsam

Geht euren Weg gemeinsam:

Ich trainiere meine Schüler und deren Pferde nicht nur körperlich. Ganz wichtig ist mir, dass sie miteinander ihren (Ausbildungs-)Weg gehen und gemeinsam daran wachsen. Je mehr du wahrnimmst und je bewusster und sensibler du deinen Körper einsetzt, desto feiner wird eure Kommunikation.

Ich arbeite mit euch hin auf unsichtbare Hilfen, ein gegenseitiges, tiefes Verständnis und gemeinsame Erfolge.

Ich unterstütze euch darin, gemeinsam zu probieren, zu üben und immer neue Ebenen zu erreichen.

Werde zu eurem eigenen Trainer

Werde zu eurem eigenen Trainer:

Als Trainerin habe ich mein Ziel erreicht, wenn du mich nicht mehr brauchst: Selbst fühlen, selbst sehen und selbst verstehen zu lernen sind wichtige Teile meines Unterrichts. Wir kümmern uns um Fragen wie ...

  • Warum ist eine bestimmte Bewegung oder Übung gut? Wie passt sie zur Anatomie, zur Psyche, zum Ausbildungsstand – speziell deines Pferdes?
  • War die Ausführung richtig und hat sie euch dem gewünschten Ziel näher gebracht?
  • Was hast du gesehen, was hast du noch nicht gesehen? Was genau machst du mit deinem Körper und wie reagiert das Pferd darauf?

Ich freue mich, wenn du immer selbständiger wirst und immer besser selbst beurteilen kannst, welches die nächsten Trainingsschritte sind.

Arbeite dein Pferd gesund

Arbeite dein Pferd gesund:

Dein Pferd ist nicht ganz gesund?

Deswegen gehört es noch lange nicht aufs Abstellgleis!

Mit gezielter Reha hilfst du ihm, sich trotz körperlicher Einschränkungen wohlzufühlen. So hat ein gut bemuskeltes und bewegliches Arthrosepferd eine wesentlich höhere Lebensqualität als eins, welches nur herumsteht.

Bei Rehapferden ist es besonders wichtig, in kleinen Schritten die Schwächen anzugehen, die das Pferd am meisten behindern. Das Training ist also immer wieder angepasst an das, was dein Pferd leisten kann. Auch im Kopf: Bewusst und feinfühlig lösen wir das Schmerzgedächtnis auf und vermitteln deinem Pferd so ein besseres Gefühl für den eigenen Körper.

Freut euch an dem, was ihr erreicht

Freut euch an dem, was ihr erreicht:

Pferde, die neue Bewegungen lernen, Kraft und Balance entwickeln, freuen sich über ihre gewonnenen Möglichkeiten, beginnen damit zu spielen und bieten immer mehr an. Du lernst, bereits die Ansätze (an)zuerkennen. Dich mit deinem Pferd zu freuen. Deinen Blick aufs Positive, auf die Entwicklung zu richten. Kleinschrittig vorzugehen und dann zu geniessen, was dein Pferd dir alles schenkt.

Mir ist ganz wichtig, dass meine Schüler und ihre Pferde Spaß miteinander haben und gemeinsam ein positives Lebensgefühl entwickeln.