Gehörst du zu den Pferdebesitzerinnen, die sich zwar weiterbilden und –entwickeln wollen, sich gleichzeitig aber schnell selbst unter Druck setzen? Die einerseits froh um Unterstützung von außen sind, andererseits aber fürchten, dass sie eine Regelmäßigkeit noch mehr stresst?
Dann begrüße mit mir deinen Albtraum: Hallo Hausaufgaben.
Nun haben kein Trainer und keine Reitlehrerin, die diesen Namen verdienen, zum Ziel, dir einen Albtraum aufzudrücken oder dich so stark unter Druck zu setzen, dass es dich komplett an der Entwicklung hindert und jegliche Motivation erstickt wird.
Lass mich dir in diesem Blogartikel zeigen, woher deine Reaktion kommen könnte und wie du Hausaufgaben konstruktiv nutzen kannst, anstatt sie vor allem als eine weitere Deadline auf deiner ohnehin zu langen To-Do-Liste zu empfinden.
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Das Problem mit den Hausaufgaben
Klassische Hausaufgaben kennen wir alle vorrangig von einem Ort, der Schule.
Während der Schulzeit hatte jede Hausaufgabe eine festgesetzte Deadline und wurde nach dem Vorhandensein bzw. der Anzahl ihrer Fehler bewertet. Du musstest also dafür sorgen, die Fristen einzuhalten und selbständig ein möglichst fehlerfreies Ergebnis zu erzeugen. Dieses Ergebnis hatte Konsequenzen: Die Auswirkung der Benotung auf das nächste Zeugnis, die Reaktion von Lehrkräften oder Eltern, vielleicht sogar auf deine Möglichkeiten nach Abschluss der Schule.
Hier ist eine gute Nachricht für dich: Auch wenn du mit deinem Pferd noch lernst und übst – du bist nicht mehr in der Schule!
Die Ausbildung von Pferd und Reiter ist keine Checkliste an Punkten, die mechanisch abgehakt werden müssen und es geht ebenso wenig darum, möglichst schnell möglichst viele Inhalte in dein System zu stopfen.
Sondern sie ist ein Prozess. Ein Weg, den ihr gemeinsam geht. Ziel dieses Weges ist ein harmonisches, pferdegerechtes Miteinander und ein gesundes, verlässliches Pferd. Innerhalb eines für euch passenden Zeitrahmens (Nicht: ‚Bis zum Ende des Schuljahres!‘) und in der Regel mit kleineren, individuellen Zwischenzielen.
Aufgabe deiner Ausbilderin ist es, euch auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen.
Allerdings ist sie nicht jeden Tag dabei und hat außerdem zum Ziel, euch in diesem Prozess immer selbständiger werden zu lassen.
Deswegen haben Hausaufgaben in diesem Kontext die Funktion, euch auf den Schritten und Wegabschnitten zu unterstützen, die ihr zwischen den Unterrichtsterminen allein geht.
Hausaufgaben sagen dir also:
Lege beim Üben deinen Fokus vor allem hierauf.
Denke daran, in diesem Moment auf jenes Detail zu achten.
Übe, in diesem Aspekt besser zu werden.
Finde in dieser Übung mehr über die Reaktion deines Pferdes oder deines eigenen Körpers heraus.
Vergiss nicht, hieran zu denken.
Falls eine Reaktion so ausfällt, mache dieses. Fällt sie so aus, mache jenes.
Hausaufgaben dienen dir als Erinnerung und als Orientierung, um die Zeit ohne fachlich kompetente Unterstützung zu überbrücken und die eigenen Fähigkeiten weiter zu verbessern.
Beim nächsten Termin überprüft deine Ausbilderin dann eure Fortschritte, korrigiert gegebenenfalls Einzelheiten – damit der Weg weiterhin in die richtige Richtung geht – und gibt dir neuen Input für die nächsten Schritte mit.
Da sie selbst auch ein Mensch ist, weiß sie, dass zwischen zwei Unterrichten manchmal nur wenige kleine Schritte und ein andermal mehrere größere Schritte möglich sind.
Und in ganz verfahrenen Situationen, wenn du merkst, selbst die kleinsten Schritte fallen dir schwer: Sprich mit ihr, damit sie dich dabei unterstützen kann, auch unter herausfordernden Umständen Ziel und Weg nicht aus dem Blick zu verlieren.
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