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Was Physio und Osteo für dein Pferd tun können

Wie schön wäre das denn: Einmal im Jahr kommt die Physiotherapeutin oder Osteopathin, löst und richtet im Pferdekörper, was zu lösen und zu richten ist und anschließend habt ihr die perfekten Voraussetzungen für die gemeinsame Arbeit. Bis zum nächsten Jahr, sofern nicht vielleicht ein Sturz, Schlag o.ä. dazwischen kommt.

So einfach ist es natürlich nicht, ein Pferd ist kein Auto, dem im Regelfall eine Durchsicht pro Jahr ausreicht. Lebewesen sind da etwas komplexer als Maschinen.

In der Realität sieht es also eher folgendermaßen aus:

Am Anfang konzentriert sich die Therapeutin auf die wichtigsten oder größten Probleme und behandelt so viel und so weit, wie das Pferd es verträgt.
Sie gibt Hinweise, worauf im Training zu achten ist und schlägt vor, in welchem Abstand der nächste Termin für die nächsten Themen sinnvoll ist.
In der Zwischenzeit richtest du die Arbeit – am besten mit Unterstützung deiner Ausbilderin – darauf aus, was dein Pferd braucht, um nicht wieder in denselben Verspannungen und Blockierungen zu landen, sondern sein Bewegungsbild nach und nach zu verbessern.

So schafft die Therapeutin anfangs vor allem Voraussetzungen, die eine Korrektur der Arbeit ermöglichen.

Denn: Den größten Anteil an einer nachhaltigen Verbesserung hat immer die Art der regelmäßigen Bewegung des Pferdes!

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Über die Jahre hinweg sollte daher bei guter Ausbildung des Pferdes für die Therapeutin immer weniger zu tun sein. Ausnahmen durch Stürze, Schläge, Verletzungen o.ä. natürlich ausgenommen (in so einem Fall sollte zeitnah ein Termin vereinbart werden).
Ihre Rolle wird dagegen mehr und mehr eine des Feedbacks:
Sie hat in größeren Abständen den Blick von außen und kann Rückmeldung geben, was sich durch die Arbeit gut entwickelt und worauf als nächstes stärker geachtet werden sollte.

Am besten ist es dementsprechend auch, wenn Therapeutin und Ausbilderin im Austausch stehen, um dein Pferd und dich ideal unterstützen zu können.

Aufhorchen solltest du vor allen in zwei Fällen:

  1. Dein Pferd geht oder verhält sich nach den Behandlungen immer deutlich schlechter als üblich. Das ist in der Regel ein Zeichen dafür, dass die Therapeutin – wenn auch gut gemeint – mehr gelöst hat, als das Pferd aktuell verträgt. Das darf bei der nächsten Behandlung nicht mehr passieren. Werden vonseiten der Therapeutin solche Rückmeldungen wiederholt übergangen, kann es sinnvoll sein, die Zusammenarbeit zu überdenken.

  2. Dein Pferd hat über Jahre hinweg bei Behandlungen immer dieselben Probleme in mehr oder weniger der gleichen Ausprägung. Das ist ein Hinweis auf unzureichende Qualität in der Arbeit mit dem Pferd.
    In diesem Fall solltest du dein eigenes Training unbedingt überdenken und mit deiner Ausbilderin Rücksprache halten. Wird auch hier der bisherige Stiefel weiter gefahren, anstatt das Vorgehen anzupassen, ist der Ausbildungsansatz und auch die Ausbilderin unter Umständen nicht (mehr) die richtige für euch ist.

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Trageerschöpfung – was tun?

Dein Pferd ist trageerschöpft. Das hat dir die Therapeutin deines Pferdes gesagt oder vielleicht bist du auch selber darauf gekommen. Endlich hast du eine Erklärung

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Vom Groben zum Feinen!?

Bestimmt ist dir die Aussage schon einmal untergekommen: Wir kommen in der Pferdeausbildung vom Groben zum Feinen. In der Regel wird sie als Begründung dafür

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Gute Seite, schlechte Seite – Schiefe beim Pferd

Dein Pferd fällt auf einer Hand deutlich nach innen? Geht am liebsten in Außenstellung? Möchte vielleicht sogar an der Longe nur auf einer Hand gehen?

Dann hat dein Pferd ein Problem mit seiner Schiefe.
Das ist per se erstmal nicht ungewöhnlich – alle Lebewesen auf diesem Planeten sind schief und Geraderichtung ist deswegen wesentlicher Bestandteil einer guten Pferdeausbildung.
Wahrscheinlich würdest du sagen, dein Pferd hat eine ‚gute‘ und eine ‚schlechte‘ Seite, denn auf der einen Hand klappt es ja deutlich besser als auf der anderen.

In diesem Zusammenhang hast du vielleicht auch schon einmal von der ‚Schokoladenseite‘ und der ‚Zwangsseite‘ gehört, welche im Prinzip nichts anderes meinen. Erklärt werden diese Unterschiede in der Regel damit, dass die gute bzw. Schokoladenseite die hohle und die schlechte bzw. Zwangsseite die händige Seite des Pferdes ist.

Die Konsequenz aus dieser Erklärung ist dann, die schlechte Seite mehr zu biegen, um zu einem geradegerichteteren, symmetrischeren Pferd zu kommen.

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Das Problem bei der ganzen Sache: Für viele Pferde trifft diese Zuschreibung nicht zu, denn ihre Schiefe ist genau andersherum!

Bei vielen Pferden ist die hohle – also angeblich bessere – Seite viel instabiler, sodass sie nach innen kippen, das fehlende Gleichgewicht durch Außenstellung von Kopf und Hals auszugleichen versuchen oder vor allem an der Longe sogar jede Gelegenheit nutzen, um die Hand wieder zu wechseln.

Woran das liegt?

Ohne es sicher zu wissen, vermute ich die größere Beweglichkeit (Hypermobilität) der heutigen Pferde, die zwar spektakulärere Bewegungen zulässt, aber deutlich mehr Instabilität mit sich bringt.
Unabhängig von Rasse oder Zuchtziel sind alle Pferde heute – vom Shetty über Konik und Haflinger bis zum Schweren Warmblut – deutlich weicher im Gewebe als noch vor wenigen Jahrzehnten. Was auch immer die Ursache ist, Tatsache bleibt: Die altbekannte, weit verbreitete Denkweise trifft heute oft nicht mehr zu.

Woher weiß ich jetzt, wie die Schiefe meines Pferdes ist?

Wesentlich aussagekräftiger als die Frage, auf welcher Hand sich ein Pferd schlechter biegt oder generell gut arbeiten lässt, sind folgende Punkte:

  • Auf welcher Seite ist der Rücken höher bzw. tiefer?

  • Welche Schulter ist breiter bzw. schmaler?

  • Welches Vorderbein fußt – insbesondere in Wendungen – lotrecht und welches eher schräg in Richtung des anderen Vorderbeins?

Schau also die nächsten Tage mal mit diesen Gedanken im Hinterkopf auf die Bewegungen und den Körper deines Pferdes, um herauszufinden, wie es um seine Schiefe tatsächlich steht. Unter Umständen musst du anschließend deine Strategie der Geraderichtung umdrehen – mit aber deutlich größerem Erfolg.

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Trageerschöpfung – was tun?

Dein Pferd ist trageerschöpft. Das hat dir die Therapeutin deines Pferdes gesagt oder vielleicht bist du auch selber darauf gekommen. Endlich hast du eine Erklärung

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Vom Groben zum Feinen!?

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Trageerschöpfung – was tun?

Dein Pferd ist trageerschöpft. Das hat dir die Therapeutin deines Pferdes gesagt oder vielleicht bist du auch selber darauf gekommen.

Endlich hast du eine Erklärung für Symptome wie:
Löcher über den Schulterblättern, einen breiten Hängebauch, eine feste Lende, Berührungsempfindlichkeit im Brust- und Gurtlagenbereich, hölzerne und unrunde Bewegungen oder auch beginnende Atemwegsprobleme, Headshaking oder Stolpern.

Du bist einerseits erleichtert, gleichzeitig aber auch erschrocken und vielleicht machst du dir auch Vorwürfe, wie es soweit kommen konnte.

Zuerst einmal: Keine Panik! Eine Trageerschöpfung ist nicht das Ende der Welt und es gibt einen Weg heraus.
Dabei möchte ich dir in diesem Artikel helfen.

Achtung: Ich gehe in diesem Text von Pferden aus, die nicht aufgrund von Schmerzen in eine Trageerschöpfung gerutscht sind, sondern aufgrund (unbeabsichtigter) Trainingsfehler!

 

Das Wichtigste, was du zu diesem Thema wissen musst, ist:
Trageerschöpfung und Tragfähigkeit sind zwei Enden desselben Spektrums.

Und im Laufe seines Lebens bewegt sich ein Pferd immer entweder in die eine oder die andere Richtung dieses Spektrums: Entweder hin zu mehr Tragfähigkeit oder wieder stärker in die Trageerschöpfung.
Ein tragfähiges Pferd befindet sich gut im Gleichgewicht, kann sich und auch seinen Reiter gut tragen. Je weniger tragfähig ein Pferd ist, desto stärkere Probleme hat es mit seinem Gleichgewicht – erst mit, später auch ohne Reiter, bis hin zu Problemen mit oder Schäden an den Sehnen, der Lunge oder anderen Körperteilen und Organen.
Daher ist eine vernünftige Grundausbildung für jedes Pferd essentiell und auch im weiteren Verlauf seiner Ausbildung sollte immer darauf geachtet werden, dass sich die Tragfähigkeit verbessert.

Früher konnte man sagen, dass dieses Spektrum und auch die Begrifflichkeit ‚Trageerschöpfung‘ für Pferde an sich kein Problem sind, wenn sie einfach nur Pferd sind und kein Mensch Ansprüche an ihren Körper stellt – sei das Reiten, Fahren, Springen oder Bodenarbeit.
Leider haben wir Pferde durch Zucht unseren Wünschen und Ansprüchen entsprechend verändert, sodass es inzwischen auch eine Reihe an Pferden gibt, die ohne ein konstantes Arbeiten hin zur Tragfähigkeit auch nicht mal mehr einfach nur auf der Koppel gesund bleiben können. Das gilt besonders für Pferde mit Hypermobilität, MIM (früher: PSSM2) und / oder ECVM.
Das heißt, auch wenn dein Pferd objektiv gesehen gar nicht viel tut, vielleicht auch gar nicht geritten wird, kann es trotzdem trageerschöpft sein und unter den Folgen leiden.

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Wenn du Zusammenhänge, gesundheitliche Auswirkungen und Symptome noch mehr im Detail verstehen möchtest, empfehle ich dir mein Video dazu: Zum Video

Trageerschöpfung beginnt dann, wenn ein Pferd sich nicht (mehr) gesund bewegen kann, wenn es die Anforderungen nicht mehr leisten kann oder es gesundheitliche Auswirkungen gibt. Meist beginnt dieser Prozess schleichend und die Reiterin oder Besitzerin merkt es erst, wenn die Symptome dann schon stärker geworden sind, es deutliche Probleme in der Rittigkeit oder auch gesundheitlicher Art gibt oder eben die Physio oder Osteo sie bei der Behandlung darauf ansprechen.

Diese Entwicklung kann aus zwei Gründen entstehen:

1. Dem Pferd wird in der Ausbildung mehr abverlangt, als es leisten kann.

Zu schnell, zu viel, zu ehrgeizig, zu wenig Pausen oder auch zu wenig Rücksicht auf die Tagesform des Pferdes.
Wie viel ‚zu viel‘ ist, hängt dabei immer vom jeweiligen Pferd ab. Manche Pferde sind zarter besaitet oder haben körperlich größere Schwierigkeiten mit vermeintlich einfachen Dingen als andere.

2. Es gibt keinen roten Faden in der Arbeit mit dem Pferd. Es wird heute so und morgen so gemacht, mal diesen Ansatz mal jenen Trainer ausprobiert, immer ein bisschen nach Tageslaune, gut soll es sich anfühlen und zu anstrengend darf es vielleicht auch nicht sein.

Man kann also auf beiden Seiten vom Pferd fallen: Zu viel und ehrgeizig ist nicht gut, zu wenig und ohne Fahrplan aber auch nicht.

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Was kannst und solltest du jetzt tun, wenn dein Pferd trageerschöpft ist?

  • Ändere die Arbeit mit deinem Pferd grundlegend.

Dafür solltest du einmal in dich gehen und reflektieren, welcher der zwei genannten Gründe bei euch zutrifft.
Ist dir der Ehrgeiz bisher manchmal mit dir durchgegangen oder du hast dich von Aussagen wie ‚Der ist jetzt so und so alt, der muss jetzt dieses und jenes können!‘ zu mehr Druck verleiten lassen, musst du jetzt lernen, etwas langsamer und ruhiger zu machen und mehr Geduld an den Tag zu legen.
Warst du bisher eher beliebig und wolltest nur eine schöne Zeit mit deinem Pferd haben, vielleicht als Ausgleich zu deinem sonstigen Alltag, musst du jetzt lernen, deiner Verantwortung für dieses Lebewesen noch besser gerecht zu werden und mehr System oder Struktur in eure Arbeit zu bringen.

  • Verfalle nicht in Panik oder Aktionismus.

Dass du dir Sorgen um dein Pferd machst und den aktuellen Zustand gern so schnell wie möglich ändern möchtest, ist völlig verständlich.
Der Pferdekörper braucht aber Zeit, um seine Fähigkeiten zu verändern und sich dem neuen Ansatz anzupassen – egal, wie gut der neue Ansatz ist! Also: Einmal durchatmen. Der jetzige Zustand ist schleichend über einen längeren Zeitraum entstanden, deswegen gib dir auch für den Lösungsweg Zeit.
In einem Jahr solltet ihr bei korrekter Arbeit wieder eine gute Basis erreicht haben.

  • Finde heraus, wo du jetzt ansetzen kannst.

Pferde sind Individuen. Daher gibt es keinen pauschalen Weg aus der Trageerschöpfung, der allen Pferden hilft, oder Übungen, die jedes Pferd machen sollte.
Stattdessen solltest du dein Pferd fragen, was es aktuell als größtes Problem empfindet.
Wenn du dort dann ansetzt, wird sich das Gleichgewicht deines Pferdes am deutlichsten verbessern und euch wieder mehr in Richtung Tragfähigkeit bringen.
Die Antwort deines Pferdes findest du am besten mit meinem Selbsttest heraus: Zum Test

  • Achte auf gute Qualität in den einfachen Übungen.

Ob das Übergänge, Hufschlagfiguren oder Stangen sind – entscheidend ist vor allem, WIE dein Pferd sie ausführt. Ausgehend vom Ergebnis deines Pferdes im oben erwähnten Selbsttest weißt du dann auch, welcher Aspekt in der Ausführung aktuell am wichtigsten ist. Und welche du dafür erstmal (!) vernachlässigen kannst.

  • Hole dir dabei Unterstützung.

Wenn du schon länger intensiv mit einer Ausbilderin zusammen arbeitest und dein Pferd trotzdem in der Trageerschöpfung gelandet ist, solltest du diese Zusammenarbeit nochmal überdenken. Vielleicht könnt ihr miteinander sprechen und sie ist bereit, ihren Ansatz für dein Pferd komplett zu ändern. Vielleicht aber auch nicht und dann ist es leider nicht die richtige Unterstützung für dich und dein Pferd.
Außerdem sollte euch eine Therapeutin (Physio oder Osteo) begleiten. Anfangs wird die Therapie vor allem dabei helfen, bessere Bewegungen überhaupt zu ermöglichen, später dient sie vor allem dem Feedback: Geht die Entwicklung deines Pferdes in die richtige Richtung?
Übrigens: Wenn du eine neue Ausbilderin suchst, frag bei den Therapeuten nach, wen sie dir empfehlen würden, wenn du eine gesunde Entwicklung bei deinem Pferd bewirken möchtest. Sie haben oft den besten Einblick, bei welcher Ausbilderin sich die Pferde körperlich am besten entwickeln.

Gern kannst du auch meine Unterstützung nutzen:

Das geht mit dem Trainingspaket oder Onlinetraining, oder zweimal im Jahr in meinem Onlinekurs.
Außerdem findest du auch in meinem Blog weitere Tipps und Hinweise für ein erfolgreiches Training mit deinem Pferd:

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Vom Groben zum Feinen!?

Bestimmt ist dir die Aussage schon einmal untergekommen: Wir kommen in der Pferdeausbildung vom Groben zum Feinen. In der Regel wird sie als Begründung dafür

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Vom Groben zum Feinen!?

Bestimmt ist dir die Aussage schon einmal untergekommen: Wir kommen in der Pferdeausbildung vom Groben zum Feinen.
In der Regel wird sie als Begründung dafür genutzt, dass Dinge während der Ausbildung nicht immer oder nicht gleich harmonisch oder fein aussehen. Und oft auch als Rechtfertigung dafür, ein junges Pferd oder ein Pferd, welches gerade etwas Neues lernen soll, mit mehr Druck zu arbeiten.
Natürlich kann kein Pferd alles von allein und nicht alles sieht gleich so aus, wie wir es langfristig anstreben.

Dennoch ist es falsch, weniger Können mit mehr Druck zu begegnen.

Wenn mein Pferd etwas noch nicht kann, weil ihm Kraft oder Koordination dafür fehlen oder es etwas noch nicht verstanden hat, liegt die Lösung nicht darin, stärker einzuwirken, bis das Pferd macht, was ich möchte.
Die Lösung liegt vielmehr darin, die eigene Herangehensweise zu überprüfen und zu verbessern, dabei weiterhin feine und präzise Hilfen zu geben – und dem Pferd gegenüber gleichzeitig sogar etwas nachlässiger zu sein.
So lange ich selbst noch schief sitze, kann kein Pferd korrekt gerade gehen, egal, wieviel Bein oder Zügel ich dafür einsetze. Übergänge ohne Vorbereitung überraschen das Pferd und führen immer zum Verlust der Losgelassenheit.
Ich muss also mir selbst gegenüber immer wieder sehr streng sein, damit ich fein einwirken kann – unabhängig davon, wie fein das Pferd bereits reagieren kann.

Nachlässigkeit als Ansporn für dein Pferd

Denn die Ausführung des Pferdes darf auch bei idealer Vorbereitung und Hilfengebung anfangs noch unkoordinierter oder zeitverzögerter sein, schließlich übt und lernt es ja noch.
Diese gewissermaßen ‚Nachlässigkeit‘ dem Pferd gegenüber ist auch auf psychologischer Ebene wichtig:
Da das Pferd keinen Rüffel bekommt, wenn es etwas nicht sofort versteht oder nicht direkt umsetzen kann, erhalte und stärke ich sein Vertrauen in den Menschen.
Es wird dann auch in der Zukunft willig neue Anforderungen und unbekannte Situationen angehen, denn ich habe mich als vertrauensvoller Partner bewährt.

Also: Ja, wir kommen vom Groben zum Feinen.
Aber damit sollte immer der Anspruch gegenüber dem Können des Pferdes gemeint sein und keine Rechtfertigung für gefühllose Kraftreiterei.

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So löst du Probleme mit deinem Pferd

Die junge Araberstute pariert nicht gut durch. Also üben wir durchparieren.

Der Tinkerwallach kommt beim Longieren auf der linken Hand immer rein. Also üben wir, ihn deutlich genug rauszuschicken.

Der ältere Vollblutwallach hebt sich beim Reiten ständig heraus. Also zeigen wir ihm mithilfe der Zügel, dass er den Kopf unten lassen kann.

Die Haflingerstute ist unter dem Sattel schreckhaft. Also beruhigen wir sie.

Der Sportpferdewallach überholt beim Führen. Also schicken wir ihn immer wieder nach hinten, damit er lernt, wo er gehen soll.

Als Ausbilderin kann ich dir sagen: Keine dieser Strategien wird langfristig funktionieren!
Warum?
Sie alle unterliegen einem fundamentalen Denkfehler, der da lautet: Das Problem ist das Problem.

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Das will dein Pferd dir sagen

Das, was wir als Problem wahrnehmen – also jede der oben geschilderten Situationen –, ist immer ein Verhalten des Pferdes, was uns als Menschen stört, verunsichert oder nicht dem entspricht, was wir für richtig halten.
Für das Pferd ist allerdings sein Verhalten die EINZIGE Möglichkeit, mit uns zu kommunizieren!

Lass uns die oben genannten Situationen unter dieser Prämisse, nämlich als Kommunikationsversuch, noch einmal anschauen. Dann müssen wir uns nämlich fragen: Was will das Pferd mir damit sagen?

Das Pferd pariert nicht. Bedeutet: Das Pferd schafft es nicht, anzuhalten.
Das Pferd kommt auf der rechten Hand auf dem Zirkel immer rein. Bedeutet: Das Pferd schafft es nicht, draußen bzw. auf der Linie zu bleiben.
Das Pferd hebt sich raus. Bedeutet: Das Pferd kann seinen Rücken bzw. seine Oberlinie nicht loslassen.
Das Pferd ist unter dem Reiter schreckhafter als am Boden. Bedeutet: Das Pferd fühlt sich mit Reitergewicht unsicherer.
Das Pferd überholt beim Führen. Bedeutet: Das Pferd kann nicht im Tempo des Menschen bleiben.

Wenn diese ‚Übersetzungen‘ der Kommunikationsversuche bei dir jeweils ein Warum auslösen – Warum schafft es nicht, anzuhalten? Warum kann es sich nicht loslassen? Warum fühlt es sich mit Reitergewicht unsicherer? –, dann bist du genau auf der richtigen Spur!

Denn du kannst jetzt über dein Verhalten und über ein Anpassen der Anforderungen weitere Fragen an dein Pferd stellen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Kannst du das Parieren anders vorbereiten, deine eigene Umsetzung und dein inneres Bild überprüfen, eine andere Linie oder einen einfacheren Übergang wählen?
Das Pferd, welches sich ständig heraushebt: Wie sieht das in einem anderen Tempo oder auf einer anderen Linie aus? Beherrschst du deine eigene Umsetzung gut genug und wie klar (und positiv) ist dein inneres Bild? Kannst du die Anforderungen vereinfachen?
Wann genau hebt es sich heraus? Wann lässt es sich fallen? Was passiert im Moment davor?

Über all diese Änderungen wirst du – vielleicht auch erst einmal sehr kleine! – Momente bekommen, die besser klappen.
Wenn du weißt, was du in diesen Momenten getan hast, kannst du sie reproduzieren.
Je öfter du sie reproduzierst, desto länger und deutlicher werden sie … bis das ursprüngliche Problem irgendwann gar nicht mehr auftaucht.

Probleme = Kommunikationsversuche

Probleme mit dem Pferd löst du, indem du sie als Kommunikationsversuche siehst, versuchst, sie aus Pferdesicht zu verstehen und der Ursache auf den Grund gehst, indem du weiteres Verhalten beobachtest.

Auf diese Art und Weise funktioniert übrigens auch mein Selbsttest für dich: Welcher Bewegungstyp ist mein Pferd?

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Vom Groben zum Feinen!?

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Hinterhand aktivieren – darauf kommt es an

Lisas Wallach soll an der Hinterhand mehr aufmuskeln. Deswegen hat sie vor einer Weile das Training angepasst: mehr Übergänge, regelmäßig Stangenarbeit, mehr Arbeit in den höheren Gangarten und Fokus auf ein insgesamt frischeres Tempo. Einen Unterschied kann sie aber beim besten Willen nicht erkennen – die Hinterhand sieht immer noch kantig aus.
Auch beim Reiten hat sie das Gefühl, hinter dem Sattel sei gar kein Pferd mehr, da ‚kommt nix von hinten‘. Sie treibt mehr, aber ohne Erfolg. Schaut sie sich aber auf Videos an, wie das ‚da kommt nix von hinten‘ aussieht, sieht sie ein recht hohes Tempo und auch sehr weites Untertreten der Hinterbeine. Wie kann das sein? Und warum tut sich trotz aller Bemühungen nichts?

Auch Sandras Stute soll eine kräftigere Hinterhand bekommen. Deswegen achtet Sandra darauf, den Schwerpunkt ihrer Stute mehr auf die Hinterhand zu verlagern. Das soll außerdem die Vorhand freier machen. Daher spielt Versammlung in ihrem Training eine große Rolle: Seitengänge, versammeltes Tempo, versammelnde Lektionen.
Das betreibt sie nun schon länger sehr gewissenhaft, aber wirklich zufrieden ist sie nicht – ihre Stute sieht weiterhin eher schwach aus.

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Wie sollen die beiden nun vorgehen, damit sie bei ihren Pferden endlich Ergebnisse sehen?

Beide – Lisa und Sandra – müssen mehr oder weniger das Gegenteil von dem tun, was sie aktuell machen, um ans Ziel zu gelangen. Gleichzeitig ist das Gegenteil von Lisas Ansatz nicht der von Sandra und das Gegenteil von Sandras Herangehensweise ist nicht die von Lisa.

Lass mich das genauer erklären.

Lisa möchte mehr Schub und mehr aktives Arbeiten der Hinterhand. Soweit so gut. Allerdings schießt sie mit ‚Mehr hilft mehr‘ zu sehr übers Ziel hinaus.
Schub ist nur möglich, wenn die Hinterbeine des Pferdes nicht mit bereits voll gestrecktem Knie und Sprunggelenk auffußen. Die Gelenkswinkel müssen sich nach dem Auffußen noch weiter öffnen können, um Kraft zu entfalten und den Rumpf vorwärts schieben zu können. Kürzere Schritte bzw. Tritte und weniger Raumgriff sind hier die bessere Lösung.

Schub ist zusätzlich auch nur dann möglich, wenn die Hinterhand nicht einer nach vorn rennenden oder fallenden Vorhand hinterher eilt. Wenn dein Fahrrad bergab zu schnell wird, kommst du auch nicht mehr zum Treten. Um mehr Schubkraft zu erzielen, darf Lisa ihr Pferd also nicht schneller schicken, als es mit seiner Vorhand noch gut balancieren kann und auch wirklich mit der Hinterhand zum Schieben kommt, anstatt mit der Vorhand zu ziehen.
Dafür ist eventuell auch erst einmal Arbeit an der Vorhand nötig.

Egal ob Stangen, Übergänge, Trab oder Galopp – erst wenn Lisa darauf achtet, dass ihr Pferd die jeweilige Anforderung korrekt ausführt, wird sich ein Erfolg einstellen können.

Dann bekommt sie das Gefühl, im Sattel von der Hinterhand mitgenommen zu werden. Die Bemuskelung ihres Pferdes wird harmonischer, die Kruppe ausgefüllter und ganz nebenbei werden noch die Knie stabiler und die Bewegungen der Hinterbeine insgesamt geschmeidiger.

Sandra verfällt einem ähnlichen Irrtum, allerdings fällt sie sprichwörtlich auf der anderen Seite vom Pferd.
Um die Hinterhand zu kräftigen und die Vorhand freier zu bekommen, müssen die Hinterbeine mehr schieben, nicht weniger. Die Vorhand kann nur freier werden, wenn sie zu ihren eigenen Aufgaben (Stabilisieren und Geraderichten des Rumpfs) nicht noch die der Hinterhand (Vorwärtsbewegung) übernehmen muss. Zusätzlich nimmt der Gedanke, das Gewicht nach hinten verlagern zu wollen, dem Pferd das natürliche Vorwärts – man denkt schließlich von vorn nach hinten. Die Hinterhand bekommt so gar keine Chance, zu arbeiten. Dadurch wird weder die Vorhand freier noch die Hinterhand kräftiger.

Sandra sollte also tatsächlich erst einmal weniger an Versammlung denken und mehr darauf achten, etwas mehr Vorwärts zu reiten und die Hinterhand wirklich ins Schieben zu bringen. Ideal ist der Eindruck, die Pferdebewegung käme mehr ins Fließen nach vorn oder als hätte das Pferd jetzt mehr „Wind im Segel“.


Dieser Eindruck muss (!) auch später in der Versammlung erhalten bleiben – mit dem Unterschied, dass die Energie dann mehr nach oben umgeleitet wird und deswegen die Kraft der Hinterhand als Tragkraft wirkt. Was für ein Kraftakt fürs Pferd!
Auch auf diesem Weg ist immer wieder Arbeit an der Vorhand nötig, denn wir können einzelne Körperteile nicht grundsätzlich getrennt voneinander betrachten.

Wenn du dich bei Lisa oder Sandra ein bisschen wieder gefunden hast, lass mich dir Folgendes mitgeben:

Entscheidend ist am Ende weniger, welche konkreten Übungen und Lektionen ihr nutzt oder übt. Entscheidend ist, wie dein Pferd sie ausführt. Und das setzt immer voraus, dass du verstehst, worum es geht und worauf zu achten ist.

Klingt schlüssig, aber du hättest dabei gern Unterstützung? Die findest du in all meinen Angeboten: Trainingspaket oder Onlinetraining sowie in meinem Onlinekurs.

Du möchtest zu dem Thema dieses Artikels noch mehr ins Detail gehen? Dann empfehle ich dir das Buch von Maren Diehl Die Pferde sind nicht das Problem.

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Warum die Vorgeschichte deines Pferdes nicht so wichtig ist

Das Jungpferd reagiert manchmal in Situationen über, die ein älteres Pferd nicht ansatzweise anheben?

Garantiert durch falsche Aufzucht (zu viel gemacht, zu wenig gemacht) verursacht. Auch, wenn das Pferd schon seit 2 Jahren beim jetzigen Besitzer ist.

Deine Stute mag Berührungen in der Gurtlage nicht?
Naja, ist halt eine Stute. Oder, wenn es einen dann zu sehr stören sollte, liegt es an unprofessionellem Umgang oder unpassender Ausrüstung vor guten 5 Jahren.

Dein Wallach reagiert beim Halten nicht, obwohl er doch beim Antraben und Angaloppieren so aufmerksam und flink ist?
Er hatte keine gute Grundausbildung und wurde in einer Reitschule mit fragwürdigem Ruf eingesetzt, ehe er vor 8 Jahren zum jetzigen Besitzer kam.

Wie oft neigen Pferdebesitzer dazu, Probleme der Vorgeschichte und den Vorbesitzern in die Schuhe zu schieben.
Natürlich können Schwierigkeiten ihre Ursache in der Zeit vor uns haben, aber diese Schuldzuschreibung führt in der Regel zu – nichts.

Sehr viel hilfreicher als Spekulationen oder Wut über die Vergangenheit des Pferdes wäre die Suche nach Lösungen, die dem Pferd jetzt helfen.

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Bleibe im Hier und Jetzt.

Könnte die Komfortzone des Youngsters heute vielleicht einfach kleiner sein als du erwartet hast oder vergleichst du ihn unbewusst – und unfairerweise – mit deinem erwachsenen, weiter ausgebildeten Pferd?

Vielleicht hat die Stute Verspannungen aufgrund von Schmerzen durch Magengeschwüre oder durch unpassendes Training?

Und der Brustkorb des Wallachs könnte so weit unten hängen, dass er nicht aufhören kann, seinem Schwerpunkt nachzulaufen – und seinen Körper einfach sehr schlecht pariert bekommt.

Was kannst du an aktueller Haltung, Fütterung, am Training und allgemeinen Umgang mit deinem Pferd ändern, um ihm zu helfen, sein Problem zu lösen? Wie kannst du die Anforderungen anpassen und von wem kannst du dir helfen lassen, um dein Pferd gelassener, aufmerksamer, balancierter, rittiger, … werden zu lassen?

Meiner Erfahrung nach ändern Pferde ihr Verhalten recht schnell, sobald es jemandem gelingt, das Puzzleteil zu finden und zu ändern, welches für das Pferd DEN Unterschied macht. Und sehr oft geschieht das durch einen erfahrenen Pferdemenschen, der das Pferd so nimmt, wie es in diesem Moment ist.

Denn im Gegensatz zu uns leben Pferde im Hier und Jetzt. Ursachen mögen in der Vergangenheit liegen, aber die Pferde denken nicht weiter über Vergangenes nach, sondern bemerken vor allem, was JETZT passiert.

Solltest du dich also bei einem der folgenden Gedanken ertappen: ‚Das liegt am Vorbesitzer, ist nicht meine Schuld, kann ich auch nichts machen, so ist mein Pferd halt‘ –dann überlege dir, was du tun kannst, um das Problem für dein Pferd und dich zu verringern und Dinge Stück für Stück zum Besseren zu verändern.

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Wieviel Abwechslung braucht mein Pferd?

Du fragst dich, ob dein Pferd mehr Abwechslung braucht, ob euer Pensum zu eintönig ist und woher du aber weißt, was das richtige Maß ist? Dann ist dieser Blogbeitrag für dich.

Um zu einer Antwort zu gelangen, solltest du zuerst herausfinden, warum du dir diese Frage überhaupt stellst.
Hast du Sorge, dass dein Pferd langfristig seine Motivation verliert oder wirkt es bereits unmotiviert?
Möchtest du gern viele verschiedene Dinge mit deinem Pferd tun, die den Rahmen einer 7-Tage-Woche sprengen, dabei aber den roten Faden nicht verlieren?
Oder bist du selbst diejenige, die sich wiederholende Tätigkeiten schnell öde findet und sich deshalb nach mehr Abwechslung und Spaß sehnt?

Ich empfehle dir, dem in Ruhe auf den Grund zu gehen, denn die Lösungsansätze sehen unterschiedlich aus.

Abwechslung für mehr Motivation beim Pferd?

Wenn du in dem Dilemma ‚Entweder ein gesund gymnastiziertes oder ein motiviertes Pferd?‘ steckst, dann schau unbedingt in meinen anderen Blogbeitrag genau zu diesem Thema rein: Was du tun kannst, wenn dein Pferd keine Freude am Training hat.

Nimm außerdem Rücksicht auf den Typ deines Pferdes:
Gerade unsichere Pferde profitieren sehr von Routinen. Gleichbleibende Abläufe vermitteln ihnen Sicherheit, während Abwechslung sie schnell überwältigen kann. Hier gilt es, Abweichungen von Routinen wohlüberlegt und in kleinen Schritten zu etablieren, bis sie über die Jahre hinweg souveräner werden.

Im Gegensatz zu solchen Beamten gibt es auch Entdecker-Typen, die große Freude an Neuem und Herausforderungen haben und bei Bekanntem schnell abschalten. Diese Pferde müssen dennoch langfristig lernen, sich auf dich und wiederkehrende Tätigkeiten einzulassen, um langfristig gesund zu bleiben. Dazu im nächsten Absatz mehr.

Und nicht zuletzt darf es nicht deine Aufgabe sein, deinem Pferd Abwechslung von seinem Alltag bieten zu müssen. Das Pferdeleben findet größtenteils ohne dich statt, das heißt die Haltung sollte deinem Pferd Möglichkeiten bieten, wo und wie es sich bewegen und beschäftigen kann. Gleichzeitig muss es auch selbst entscheiden dürfen, was es wann und wo gern tun möchte: Essen, Schlafen, Knabbern, Rennen, Beobachten, wettergeschützt oder mitten im Regen stehen, …

Solltest du Abwechslung brauchen, weil dein Pferd den Rest des Tages keine andere Möglichkeit hat, als sich die Beine in den Bauch zu stehen, muss die Haltung geändert werden und nicht das Training.

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Die Woche ist zu kurz für alles, was ich gern mit meinem Pferd tun möchte!

Kurz gesagt: Ja, ist sie.
Du musst also Prioritäten setzen, was wiederum bedeutet, dass manches erst einmal nicht geht.

Hierzu möchte ich ein bisschen ausholen und kurz aufzeigen, was die Frage nach Abwechslung für das Pferd bedeutet, vor allem aus trainingsphysiologischer Sicht.

Für alles, was wir mit einem Pferd tun wollen – auch wenn Reiten nicht dazugehört –, müssen wir es ausbilden und trainieren, damit es dafür belastbar wird und bleibt. Das betrifft Muskeln und Faszien genauso wie Sehnen, Bänder und Knochen.
Das Training von Muskeln braucht Wiederholung, das von Faszien Variation, alle Strukturen benötigen regelmäßige Regeneration, um sich anpassen und stärker werden zu können, aber wenn die Pausen zwischen der Belastung zu groß sind, findet keine Verbesserung statt.
Dabei gilt grundsätzlich: Entweder ich trainiere und erhalte oder verbessere diese Belastbarkeit – oder der Körper wird wieder schwächer.
Du merkst: Regelmäßigkeit ist unerlässlich, wenn du ein lange gesundes Pferd haben möchtest. (Deswegen müssen das auch die oben erwähnten Entdecker-Typen lernen.)

Wenn du also deine Woche(n) planst, liegt der erste Schwerpunkt auf der Belastung, die dein Pferd im aktuellen Ausbildungsstand braucht.
Das sollte dann 3-4x pro Woche stattfinden. Dabei darf das Setting unterschiedlich sein: Vielleicht kannst du es an der Longe genauso üben wie geritten, im Gelände genauso wie auf dem Platz?
Manche Dinge lassen sich durchaus auch kombinieren, gerade wenn sie nur im Schritt stattfinden. So kannst du mit Handarbeit oder einem Spaziergang aufwärmen und anschließend Freispringen, Reiten oder Ausdauertraining an der Longe dranhängen.

Lass am besten immer einen Tag frei für eure Seelen, insbesondere wenn du meistens wenig Zeit hast und diese dann fokussiert nutzen musst. An diesem Tag macht ihr nichts körperlich anstrengendes, sondern das, worauf ihr spontan Lust habt: Wellness, Clickertraining, ein bisschen planlos frei über den Platz schlendern, …
Überprüfe etwa alle 2 Monate die aktuelle Priorisierung – gern mithilfe deiner Ausbilderin – und passe dann den Schwerpunkt und die Wochenplanung entsprechend an.

Auch den mentalen Aspekt dürfen wir nicht vergessen:
Gerade die gymnastizierende Arbeit auf dem Platz kommt dir vielleicht schnell eintönig vor. Dabei bringt gerade der Fokus auf den Takt mehrere Vorteile mit sich: Er hilft bei der Konzentrationsfähigkeit – die Pferde rittiger und abgeklärter macht – und dabei, zur Ruhe zu finden.

Wenn ihr also beispielsweise taktmäßige Bahnfiguren im Trab geht, trainierst du dein Pferd mental, während die Muskeln ihre Wiederholungen und die Faszien durch die wechselnden Linien ihre Variationen haben.
Ganz schön viele Fliegen mit einer erstmal langweilig wirkenden Klappe!

Für mehr Inspiration dazu schau dich gern mal in meinen anderen Blogbeiträgen um. Hier findest du Tipps für den Takt, Grundsätze für ein erfolgreiches Training oder auch Fehler, die du in der Ausbildung vermeiden solltest.

Mir ist das zu langweilig!

Damit kommen wir zur letzten Möglichkeit: Du wünschst dir die Abwechslung vor allem für dich selbst.
Wenn das bei dir der Fall ist, musst du dir folgendes bewusst machen:

Wie bereits oben erwähnt, sind wir dafür verantwortlich, unser Pferd für das, was wir mit ihnen tun wollen, belastbar zu machen und zu erhalten.
Wie viele komplexe Fähigkeiten dauert es auch bei der Pferdeausbildung und beim Reiten viele Jahre, um annähernd gut zu werden. Da wir es nicht mit einem Klavier oder einem Tennisschläger zu tun haben, sondern mit einem Lebewesen, ist das Ganze noch komplexer. Daher hört man oft – zu Recht –, dass ein Menschenleben nicht ausreicht, um darin gut zu werden.
Es gilt für uns dasselbe wie für die Pferde: Entweder wir werden besser oder wir werden schlechter.

Besser werden erfordert sehr viel Konzentration, denn wir müssen bewusst aus den Mustern aussteigen, die unser Gehirn gespeichert hat.
Wenn du etwas tust und dabei die Gedanken schweifen lässt, verfestigst du nur deine aktuellen Muster.

Also ja, Ausbildung und auch Gesunderhaltung deines Pferdes müssen anstrengender sein als du vielleicht dachtest. Aber das bedeutet nicht, dass du nicht auch hier Kompromisse finden kannst:
An deinem Sitz arbeiten kannst du auch im Gelände – und baust dort bewusst konzentrierte Phasen für dich ein, während zu andere Phasen wieder einfach nur genießt.
Oder ihr wechselt immer ab: Einen Tag konzentrieren und verbessern, den nächsten Tag einfache Sachen tun, bei denen du wenig nachdenken musst. Damit hast du gleich auch die Regeneration für dein Pferd mit drin.

Vielleicht stellst du fest, dass du wirklich so überhaupt keine Lust hast, dich damit auseinanderzusetzen und dich anzustrengen.
Vielleicht soll das Pferd für dich ausschließlich nur Entspannung bedeuten.
Das ist ok und es ist gut, wenn dir das bewusst wird.
Du musst dann aber deinem Pferd gegenüber fair sein:
Du kannst es regelmäßig von einer guten Ausbilderin arbeiten lassen, damit es lange belastbar und gesund bleibt. Das bedeutet aber mindestens 2 Tage Beritt pro Woche.
Du kannst bis auf Spaziergänge und ein bisschen Clickertraining alles sein lassen. Dann ist die Belastbarkeit weniger wichtig als wenn du weiterhin longieren, springen oder ausreiten möchtest. Für die meisten Pferde reicht das allerdings heutzutage zur Gesunderhaltung nicht aus.
Du kannst dir eine engagierte Reitbeteiligung suchen, die das Trainieren und Vorankommen mit dem Pferd an deiner Stelle übernimmt. Das kommt nicht an das Können eines Ausbilders heran, aber die RB und dein Pferd können dabei viel Freude haben. Wichtig ist nur, dass sie von dir auch die Freiheiten bekommt, die sie dafür braucht. Mit einem Tag pro Woche ist das nicht getan.
Oder du musst dir vielleicht wirklich eingestehen, dass die Bedürfnisse eines Pferdes und deine Erwartungen an das Pferdebesitzerdasein nicht kompatibel sind und daher ein neues Zuhause für dein Pferd und ein anderes Hobby für dich doch die bessere Lösung ist.

Zu welchem Schluss auch immer du kommst: So lange die Lösung deinem Pferd gerecht wird und  für dich funktioniert, brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben.

 

Abwechslung gar nicht so wichtig wie gedacht

Wir stellen also fest: So schrecklich wichtig, wie du vielleicht dachtest, ist Abwechslung gar nicht unbedingt und sie kann je nach Anspruch, Möglichkeiten und Pferdetyp auch verschieden aussehen.
Ich wünsche dir, dass du herausfindest, wo bei dir und deinem Pferd hier der sprichwörtliche Hund begraben liegen könnte und du davon ausgehend eine gute Lösung für euch findest.

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Schwanger – und was macht mein Pferd?

Eine große Veränderung in deinem Leben steht an: Du erwartest ein Kind.
Du weißt, dein Körper wird sich über die nächsten Monate durch Schwangerschaft und Geburt verändern und dann wartet ein ganz anderer, neuer Alltag mit deinem Neugeborenen auf dich.
Vielleicht hast du auch schon von Anfang an immer wieder körperliche Beschwerden, die dir diese Grenzen jetzt schon aufzeigen. Du musst ständig essen, damit dir nicht dauerübel ist und dir geht schon nach 10 Treppenstufen die Puste aus.

Gleichzeitig bist und bleibst du aber auch Pferdebesitzerin und möchtest dieser Verantwortung weiterhin gerecht werden.

Wie kann das aussehen, wenn du dich in nächster Zeit erstmal mehr um dich und dann deinen Säugling kümmern musst?

Beritt, kein Beritt…?

Eine erste Idee könnte sein, dein Pferd für mehrere Monate in Beritt zu geben.
Dort wäre es voll versorgt, sein Pensum könnte erhalten bleiben und es entwickelt sich dabei sogar noch weiter.
Wenn du eine Ausbilderin hast, deren Arbeit du gut genug kennst und der du vertraust, ist das eine Möglichkeit, die Verantwortung für dein Pferd vorübergehend abzugeben.
Vielleicht hast du aber niemanden, deine Trainerin kann keine Berittpferde aufnehmen oder der einzige Ausbildungsstall, der infrage käme, liegt so weit weg, dass du dein Pferd nicht besuchen könntest und das möchtest du nicht. Aber selbst wenn du eine Ausbilderin hast, bei der alles passen würde, ist Beritt immer eine hohe finanzielle Belastung und das kannst du dir vielleicht einfach nicht leisten.

Dewegen hier ein paar Anregungen, wie du deinem Pferd auch ohne Vollberitt bis nach der Geburt gerecht werden kannst:

Zuallererst: Das Pensum wird sich ändern und das ist ok. Es ist nur vorübergehend und die meisten Pferde kommen damit gut klar.
Achte vor allem auf deinen Körper und mach das, was geht, so lange es geht. Jede Schwangerschaft ist individuell, von daher ist es egal, ob andere mit ihren Pferden noch viel länger viel mehr machen können oder sich zugetraut haben.
So lange du dich dabei sicher fühlst, deinem Pferd nicht zu schwer wirst und aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht, kannst du ruhig auch noch reiten.
Akzeptiere, dass du Fitness verlierst und deine Hilfengebung durch das Weichwerden der Muskulatur schwammiger wird.
Überlege dir immer wieder neu, was noch möglich ist, was nicht mehr und wie eure Einheiten deswegen jetzt aussehen können.
Vielleicht hattest du noch nie so Recht Zeit und Muße für die Arbeit an der Hand? Dann könntest du jetzt mit den Grundlagen im Schritt (und Trab – je nachdem, was geht) beginnen und auf eine neue Art und Weise Geraderichtung und Tragfähigkeit verbessern. Daran könntet ihr auch anknüpfen, wenn ihr in ein paar Monaten das Pensum wieder hochfahren könnt.
Du kommst beim Longieren nicht mehr richtig mit? Dann könntest du die Longe länger lassen, auf größerer Entfernung arbeiten, dabei deine Hilfengebung und dein Timing präzisieren und dir Stangen, Kegel und Dualgassen als Unterstützung dazu nehmen.
Und wenn körperlich gar nichts mehr geht, ist immer Kopfarbeit noch eine Option:
Ihr könnt mit dem Clickertraining starten, du kannst dir dabei helfen lassen, deinem Pferd ein paar simple Tricks beizubringen oder Medical Training zu machen, wenn dein Pferd Angst vor Spritzen hat oder keine Maulspritze nimmt.
Bei allem, was ihr tut, lernt ihr mehr, entwickelt euch weiter und vertieft eure Beziehung. Das wird sich auch nach der Pause positiv bemerkbar machen.

Wenn du dich dann von der Geburt erholt hast und zuhause langsam eine neue Routine findest, kannst du auch mit deinem Pferd eine neue Routine finden und Schritt für Schritt euer Pensum wieder hochfahren.

Ich biete Reitunterricht vor Ort und Online an

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Suche dir Unterstützung

Vielleicht hast du aber ein Pferd mit MIM (bisher PSSM2), einer Stoffwechsel- oder Gewichtsproblematik und kannst das Pensum daher nicht zu weit reduzieren ohne negative gesundheitliche Folgen für dein Pferd.

Dann solltest du unbedingt andere Personen mit einbeziehen, die dich über die nächsten Monate hinweg unterstützen.
Wenn du bereits eine Reitbeteiligung hast, könnt ihr darüber sprechen, inwiefern sie vorübergehend mehr mit dem Pferd tun kann, um dich zu entlasten. Sie könnte zum Beispiel mehr reiten, wenn du es nicht mehr kannst oder noch zusätzliche Tage übernehmen.
Oder du hast Miteinsteller, denen du dein Pferd anvertrauen kannst und die bereit sind, für ein paar Monate etwas mehr zu tun, um dein Pferd in Bewegung zu halten. Sie könnten dein Pferd als Handpferd mit ins Gelände nehmen oder 2 Tage pro Woche 15 Minuten lösende Handarbeit machen.
Oder du beziehst deinen Partner – der dich ohnehin bestmöglich unterstützen sollte – mit ein. Er könnte dein Pferd auf einfachen Linien in den Grundgangarten longieren und zum Auf- und Abwärmen spazieren gehen.

Wichtig ist dabei gar nicht unbedingt, dass diese Personen genauso viel können wie du und dein Pferd qualitativ auf dem gleichen Level bleibt. Achte stattdessen mehr darauf, dass der Umgang mit deinem Pferd passend ist. Denn durch Druck oder Stress gehen als erstes Losgelassenheit und Zwanglosigkeit verloren und das hat immer negative Auswirkungen – auch wenn dein Pferd regelmäßig weiter bewegt wird.
Da du außerdem vermutlich nicht von heute auf morgen komplett ausfällst, habt ihr auch jeweils Zeit, euch abzusprechen und du kannst bei der Umsetzung von technischen Details wie der korrekten Position oder Peitschennutzung beim Longieren noch unterstützen.

Auch hier gilt: Das Pensum wird sich vorübergehend ändern. Du solltest dir klar machen, was für dein Pferd am Wichtigsten ist und die Unterstützung dementsprechend planen.
Bei einigen MIM-Pferden wäre es beispielsweise wichtig, dass sie 7 Tage pro Woche bewegt werden, aber leichte Bewegung, vielleicht sogar nur im Schritt, reicht dafür aus.
Andere Pferde müssen nicht jeden Tag gehen, brauchen aber unbedingt 3x pro Woche Trab und Galopp.
Schau also, was für dein Pferd das Wichtigste ist und plane entsprechend. Alle anderen Dinge, die du sonst mit ihm noch tust, sind erstmal optional und können auch wegfallen. Dafür habt ihr in ein paar Monaten wieder Zeit.

Und wer weiß, was diese Monate mit euch machen.

Vielleicht geht es dir wie einer meiner Kundinnen, deren Pferd über mehrere Monate körperlich wenig zu tun hatte, aber mental einen riesigen Sprung gemacht hat.
Oder wie einer anderen, deren Partner so eine Freude an der Arbeit mit dem Pferd gefunden hat, dass er jetzt gar nicht mehr aufhören möchte, wo sie wieder kann.

Auf jeden Fall hoffe ich, dass du anhand dieser Anregungen einen Weg sehen kannst, wie die nächsten Monate für dich und dein Pferd aussehen könnten und wünsche dir für diese spannende Zeit alles Gute!

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Mit DER arbeitest du?

Da gibt es die eine Miteinstellerin, die ganz anders mit ihrem Pferd umgeht als du es für richtig hältst.
Vielleicht ist sie im alltäglichen Umgang unachtsam und ungeduldig und agiert ihrem Pferd gegenüber genervt, als könne es ihr nie etwas recht machen.
Vielleicht bereitet sie Trainingseinheiten nicht aktiv vor, sodass ihr Pferd immer wieder überfordert ist.
Vielleicht longiert sie nicht mit dem optimalen Kopfstück.
Auf jeden Fall tut sie Dinge, die aus deiner Sicht gar nicht gehen.

Als du mitbekommst, dass sie bei mir Unterricht nimmt, bist du überrascht, denn aus deiner Sicht widersprechen diese Dinge den Werten, für die ich als Ausbilderin und Reitlehrerin stehe.

Warum ich auch mit DER arbeite:

Deswegen lass mich dir einmal meine Perspektive aufzeigen:

Jede Person, die mit ihrem Pferd zu mir kommt, möchte besser werden. Sie möchte ein gesünderes, gelasseneres, motiviertes Pferd, ein harmonischeres Miteinander und sich selbst fähiger fühlen.
Dafür ist sie zu mir gekommen und ist offensichtlich bereit, dafür Zeit und Geld zu investieren.
Das ist doch total super!

Es ist nicht ungewöhnlich, Ziele zu haben, die vielleicht noch ein gutes Stück von der aktuellen Realität entfernt sind. Außerdem ist es nicht einfach, sich aus alten Gewohnheiten zu lösen. Auch wenn der eigene Kopf schon verstanden hat, dass sie nicht der Weg zum Ziel sind.
Unsensibles Handeln dem Pferd gegenüber entsteht oft aus dem Affekt heraus aus Verzweiflung darüber, dass all die eigenen Bemühungen einfach nicht fruchten wollen und keine Entwicklung stattzufinden scheint. Nachher schämt man sich und weiß trotzdem nicht unbedingt, was man denn noch machen könnte oder sollte.
Wie privater oder beruflicher Stress so etwas noch verstärken, führe ich jetzt nicht noch zusätzlich aus.

In jedem Fall habe ich dafür großes Verständnis. Jede von uns war schon einmal an so einem Punkt der Verzweiflung, egal, wie es sich geäußert hat – ob das Pferd es abbekam, der Partner zuhause oder einfach die Fahrt vom Stall nach Hause tränenreich war.

Meine Aufgabe und meine Leidenschaft ist es, jedem, der es möchte, genau da rauszuhelfen.
Wer etwas ändern will, sich verbessern will, braucht keine Verurteilung, sondern Verständnis und anwendbare Hilfestellung.
Dafür möchte ich den Weg aufzeigen und auf dem Weg begleiten – beim Finden eines roten Fadens, dem Entwickeln besserer Fähigkeiten und für mehr Harmonie, Gelassenheit und pferdischer Gesundheit.

Vielleicht kannst du üben, dieses Verständnis auch zu entwickeln.
Vielleicht erinnerst du dich an deinen eigenen Weg. Oder siehst Faktoren, die es der anderen Person schwer machen. Vor allem aber mach dir bewusst, dass Motivation und Wille, etwas zu ändern, da sind.

Ich biete Reitunterricht vor Ort und Online an

Gemeinsam richten wir dein Training neu aus, sodass du mit deinem Pferd spürbare und nachhaltige Fortschritte erreichst!

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